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Martin Hooks: „Positiv, gemischt, freudig, aufgeregt“


KuSG-Herrentrainer erwartet Herausforderungen in der Oberliga Baden – Am Samstag ist gleich „Derbytime“ gegen die SGK

Von Joachim Klaehn

Doppelter Heimauftakt: Unmittelbar nach den Damen läuten die ersten Herren der KuSG Leimen die neue Spielzeit in der Oberliga Baden ein. Dabei treffen die KuSG-Korbjäger am Samstag (18 Uhr, Sportparkhalle) auf den Nachbarn SG Heidelberg-Kirchheim. Ein heißes Derby, bei dem die ewigen Rivalen KuSG und SGK jeweils nichts zu verschenken haben. Wegen der Verletzungen zweier Führungsspieler (Patrick Heintzmann und Samuel Kniep) rechnet Herren-Trainer Martin Hooks (58 Jahre), Bankdirektor bei der Großbank UniCredit, allerdings erstmal mit einer sportlichen Hypothek, zumindest bis zur Weihnachtspause.

In unserem Interview stellt sich Martin Hooks den gleichen Fragen wie Damen-Coach Michael Herb. Martin, der selbst in der KuSG-Jugend gezockt und es in den 80er Jahren bis zur Teilnahme an deutschen Meisterschaften gebracht hat, fühlt sich emotional mit dem Verein verbunden. Als Trainer durchlief er Stationen bei den Jugendlichen der TG Sandhausen sowie den Regionalliga-Damen der „Wild Bees“. Zusammen mit Sebastian Nörber coachte er anschließend die BasCats USC Heidelberg – und ist seit 2024 wieder zurück in Leimen.


Martin, die Vorbereitung ist abgeschlossen – mit welchem Gefühl gehst Du in die neue Saison?

Martin Hooks: Positiv, gemischt, freudig, aufgeregt. Zum einen, weil es endlich los geht – und zum anderen, weil wir eine sehr kurze Vorbereitungszeit hatten. Daneben fallen leider auch zwei Leistungsträger (Anm. der Red.: Patrick und Samuel) zumindest für die Hinrunde aus.

Was hat sich im Vergleich zum vergangenen Spieljahr in Deinem Team am mdeutlichsten verändert – von der Spielweise her oder auch im Teamgefüge?

Martin: Es gilt den Abgang mehrerer Stammspieler aus der letzten Saison zu verkraften. Gute Nachwuchsarbeit führt leider immer dazu, dass andere höherklassige Vereine sich bei uns „bedienen“. Da wir dieses Jahr eher klein sind,wird der Fokus auf nerviger Defense und schneller Offense liegen. Weiterhin gilt es, die fünf neuen jungen Spieler zu integrieren und an das Oberliga-Niveau heranzuführen.

Welche basketballerische Idee soll Deine Mannschaft in dieser Saison verkörpern?

Martin: Unsere Vision und Idee soll sein, dass wir als intelligentes Kollektiv auftreten. Oberstes Ziel ist es, das Spiel zu lesen, um sowohl in der Offense als auch in der Defense die entsprechenden Antworten zu finden. Für unsere Mannschaft geht es primär darum, Erfahrung mit der jungen Energie zu einer Einheit zu formen.

Verantwortung übernehmen – das Maximale geben

Was sind Deine persönlichen Ziele als Trainer – und woran würdest Du am Ende der Spielzeit festmachen, dass sich die Mannschaft gut entwickelt hat?

Martin: Persönliche Ziele: Entwicklung und Integration der jungen Spieler. Teamhierarchie festigen. Forderndes, aber auch förderndes Training zu gestalten. Und jeder Spieler akzeptiert seine Rolle. Festmachen möchte ich das Ganze, dass am Ende der Saison die jungen Spieler dazu in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen, dass wir in jedem Spiel das Maximale geben und dass mich die erfahrenen Spieler dabei unterstützt haben, das Team taktisch und mental zu führen.

Was wünschst Du Dir von den Leimener Mitgliedern der Abteilung und den KuSG-Basketballfans?

Martin: Lautstarke Unterstützung für die Mannschaft – nicht nur wenn wir gewinnen. Jeder Spieler, egal ob erfahren oder jung, sollte das Gefühl haben, dass er und der Verein die Mannschaft unterstützen.

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