Nach einer durchwachsenen Vorbereitung mit lediglich einem Testspiel und gleich neun neuen Spielerinnen stand für die Basket Ladies am Wochenende das erste Saisonspiel gegen die Bundesliga-Vertretung aus Stuttgart auf dem Programm. Die Gäste waren mit einem knappen Auftaktsieg in eigener Halle angereist. Für das Trainerduo Herb und Schneider war daher vor dem ersten Sprungball noch unklar, wie sich die neu formierte Mannschaft präsentieren würde.
Der Start verlief alles andere als optimal. Nach einem 0:7-Rückstand sah sich Head Coach Michael Herb früh zu einer Auszeit gezwungen. Die Ansprache zeigte Wirkung: Die Basket Ladies fanden besser ins Spiel und konnten bis zum Ende des ersten Viertels zum 13:13 ausgleichen.
Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie ausgeglichen. Viele Fouls und zahlreiche Freiwürfe prägten das Spielgeschehen, wobei beide Teams ihre Chancen von der Linie nur selten konsequent nutzen konnten. Mit einem knappen 27:28-Rückstand ging es in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Die Basket Ladies erspielten sich zunächst eine 35:30-Führung, ehe Stuttgart umgehend zurückschlagen und ausgleichen konnte. Mit einem knappen 40:38 ging es in das Schlussviertel.
Dort blieb die Begegnung bis in die Schlussminuten offen. Als Stuttgart in der 36. Minute mit 47:46 führte, brachte Neele Steinort ihre Mannschaft mit einem wichtigen Distanzwurf zurück in Führung. Diesen Vorsprung gaben die Gastgeberinnen nicht mehr aus der Hand und sicherten sich am Ende einen verdienten 55:51-Erfolg.
Besonders erfreulich war die Moral der Mannschaft. Die Basket Ladies kämpften über die gesamte Spielzeit, ließen sich auch in schwierigen Phasen nicht entmutigen und belohnten sich mit einem Sieg, der vor allem eine geschlossene Mannschaftsleistung widerspiegelte.
Trainer Michael Herb:
„Zu Beginn war es ein sehr zerfahrenes Spiel. Wir hatten keinen Rhythmus in der Offensive und zu wenig Zug zum Korb. Aber die Moral der Mannschaft hat gezeigt, dass hier etwas zusammenwächst. Wir werden weiter hart arbeiten und in den nächsten Spielen bereits Verbesserungen sehen.“
Scores:
Marie Klähn 9 Punkte, Verena Klötzl 8 Punkte / 1 Dreier, Shanine Matz 7 Punkte / 2 Dreier, Neele Steinort 7 Punkte / 1 Dreier, Eva Birkelbach 5 Punkte / 1 Dreier, Ayana Kratz 5 Punkte / 1 Dreier, Karlotta Sprinckstub 4 Punkte, Emily Lehr 3 Punkte, Viki Weisser 3 Punkte, Hannah Ruch 2 Punkte, Nina Hildebrandt 2 Punkte, Lilli Klähn,