KuSG Leimen – TSG Wiesloch 67:61
Ersatzgeschwächt mussten die 18 Jungs in der Oberliga gegen die TSG Wiesloch antreten und taten sich drei Viertel schwer. Dies lag an unkonzentrierten Abschlüssen am Brett und an der Freiwurflinie, der fehlenden Bereitschaft beim Fastbreak die dritte Spur zu besetzen und der geringen Intensität im Kampf um die Positionen beim Rebound. So hatte Wiesloch teilweise 3 Wurfversuche pro Angriff und konnte damit das Spiel lange Zeit offen gestalten, teilweise sogar führen. Offensiv zeigte Jace Tahal ein paar schöne Aktionen vor der Pause und kam hier in kurzer Zeit auf 9 Punkte. Zur Halbzeit war man durch einen glücklichen Dreier in letzter Sekunde von Philipp Deneng 2 Punkte in Führung.
In der 2. Halbzeit konnten Senad Rexha und Aleem Ahmad überzeugen und hielten die schwächelnde Leimener Truppe im Spiel. Im letzten Viertel wurde die Intensität in der Verteidigung von allen erhöht. Aus Ballgewinnen resultierten einige schöne Fastbreaks, die dann die spielentscheidende Führung von 13 Punkten brachten.
Statt routiniert und klug auszuspielen, wurde kopflos agiert. Der Sieg mit 67:61 wurde aber über die Zeit gerettet. Ersatztrainer Schiek war mit der Intensität über 30 Minuten und der geringen Bereitschaft taktische Vorgaben zu erfüllen nicht wirklich zufrieden. Wer im Seniorenbereich Erfolg haben will, muss hier präsenter und einsatzbereiter sein.
Punkte: Ahmad 18, Rexha 15, Tahal 11, Deneng 8, Kalb, Möller und Sarkisyan je 4, Kabierske 3, Albay