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Starkes Spiel ohne Happy End: Leimens Damen fordern Tabellenführer heraus

Ohne Happy End, aber mit viel Herz: Die Basketballerinnen der KuSG Leimen lieferten am Sonntag dem bislang ungeschlagenen Tabellenführer aus Bad Homburg ein starkes Spiel. Trotz der Ausfälle von Hannah Medo und Neele Steinort – aber mit der zurückgekehrten Carolin Schmidt – zeigten die Kurpfalz-Damen eine kämpferische und phasenweise überzeugende Leistung.

Die Gäste starteten besser in die Partie und erspielten sich früh eine 7:3-Führung. Leimen benötigte einige Minuten, um ins Spiel zu finden. Im zweiten Viertel drehte Bad Homburg dann auf und legte mit starker Defensive sowie einem schnellen 11:0-Lauf nach. Doch die Gastgeberinnen blieben dran und verkürzten bis zur Halbzeitpause auf 27:34.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Leimenerinnen ihr bestes Viertel. Besonders Mallory Brodnik präsentierte sich in Topform, traf sicher und wurde mit 21 Punkten zur besten Werferin ihres Teams. Beim Stand von 49:52 nach 32 Minuten schien sogar eine Überraschung möglich. Doch ein weiterer 8:0-Lauf der Gäste brachte schließlich die Entscheidung zugunsten des Favoriten.

Trainer Michael Herb zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden: „Das war das erwartet schwere Spiel, das wir hervorragend gespielt haben. Wir haben den Tabellenführer immer wieder vor Probleme gestellt und konnten selbst in der Defensive einige Stopps generieren. Leider hatten Claire Signatovich und Elsa Bierina auf der Gegenseite einen sehr guten Tag und haben uns mit wichtigen Treffern wehgetan. Trotzdem bin ich mit der Einstellung, Energie und Leistung der gesamten Mannschaft sehr zufrieden.“

Am kommenden Wochenende steht für die KuSG Leimen nach vier Heimspielen in Folge wieder eine Auswärtspartie auf dem Programm. Dann treffen die Kurpfalz-Damen auf die Zweitvertretung der Bundesliga-Mannschaft der Eisvögel aus Freiburg.