Im Rahmen des Final‑Four‑Turniers um den BBW‑Pokal kam es im Halbfinale zu einem packenden Duell zwischen der KuSG und Lokomotive TS Göppingen.
Neun Gleichstände und zehn Führungswechsel unterstrichen die enorme Spannung dieser Partie. Zu keinem Zeitpunkt war ein Klassenunterschied zwischen der KuSG aus der Oberliga und dem Regionalligisten aus Göppingen zu erkennen.Die Gäste erwischten zwar den besseren Start und gingen im ersten Viertel zunächst in Führung, doch die KuSG ließ sich davon nicht beeindrucken. Punkt für Punkt kämpfte sich das Team heran und übernahm nach vier Minuten erstmals die Führung. In der Folge wechselte diese mehrfach, ehe die KuSG das erste Viertel knapp mit 18:17 für sich entschied.
Auch im zweiten Abschnitt blieb das Spiel völlig offen. Läufe der einen Mannschaft wurden jeweils prompt gekontert, ohne dass sich ein Team entscheidend absetzen konnte. So ging es mit einer knappen 35:32‑Führung für die KuSG in die Halbzeitpause.
Das dritte Viertel entschied die Heimmannschaft ebenfalls hauchdünn für sich und behauptete damit ihren Vorsprung.Das Schlussviertel war an Dramatik kaum zu überbieten. Der kleine Vorsprung der KuSG war schnell aufgebraucht, und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch: Angriff um Angriff, Gleichstand, minimale Führungen auf beiden Seiten. In dieser extrem intensiven Phase machte sich jedoch zunehmend bemerkbar, was die Leimener im Laufe der Partie stemmen mussten – eine lange Saison mit 26 Pflichtspielen sowie die Tatsache, dass man aufgrund kurzfristiger Ausfälle nur mit acht Spielern antreten konnte.Mit noch knapp einer Minute auf der Uhr und einer knappen Führung begann schließlich das Drama. Ein vermeidbarer Ballverlust ermöglichte Göppingen einfache Punkte. Zwar blieb der KuSG nach einer Auszeit noch genügend Zeit, um einen letzten Spielzug aufzusetzen, doch der erhoffte entscheidende Wurf fand nicht seinen Weg in den Korb. Am Ende stand eine äußerst unglückliche Niederlage mit einem Punkt Unterschied.Trotz des bitteren Ausscheidens verdient die Mannschaft größten Respekt für diese beeindruckende Energieleistung und den leidenschaftlichen Auftritt.
Im zweiten Halbfinale standen sich Titelverteidiger PKF Titans Stuttgart und der TSV Malmsheim gegenüber. Auch diese Partie bot große Spannung, am Ende setzte sich jedoch der Favorit aus Stuttgart durch.Spannung war schließlich auch im Endspiel garantiert – nicht zuletzt, weil beide Teams bereits ein intensives Spiel in den Beinen hatten.
Letztlich entschied die individuelle Klasse zugunsten der PKF Titans Stuttgart, die sich erneut den BBW‑Pokal sichern konnten. Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen Titelverteidigung.