Endlich wieder ein Heimspiel für die KuSG Damen – doch mit den favorisierten Baskets aus Jena wartete kein leichter Gegner. Von Beginn an entwickelte sich ein intensives und ausgeglichenes Spiel, in dem die Gäste aus Thüringen leichte Vorteile hatten. Die Leimenerinnen hielten jedoch mit viel Einsatz dagegen, hatten aber Pech an der Freiwurflinie. Statistisch zeigte sich die Ausgeglichenheit deutlich: Mit 24 zu 18 Rebounds und starken 10 Offensivrebounds sicherte sich die KuSG immer wieder zweite Chancen und blieb bis zur Halbzeit auf Augenhöhe. Beim Stand von 30:38 ging es in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel drehte Jena dann auf. Besonders die US-Amerikanerinnen Laila Walker und Taylor Robertson übernahmen Verantwortung und zeigten ihre individuelle Klasse. Auch Marta Miscenko drehte nun auf und fand regelmäßig Lücken in der Leimener Defensive. Mit 33 Rebounds (Leimen nur noch mit 13) in der zweiten Halbzeit kontrollierte Jena das Geschehen unter den Körben und legte so den Grundstein für den späteren Sieg.
Trotzdem zeigten die Gastgeberinnen Kampfgeist und Engagement, versuchten mit viel Energie dagegenzuhalten und setzten vor allem im Schlussabschnitt noch einmal Akzente. Doch Jena ließ keinen Zweifel am Endergebnis aufkommen und spielte die Partie souverän zu Ende.
Mallory Brodnik (15 Punkte) und Carolin Schmidt (12) waren die besten Werferinnen auf Seiten der KuSG Leimen. Für Jena überzeugte vor allem Taylor Robertson mit 28 Punkten und gleich sieben erfolgreichen Dreipunktwürfen. Marta Miscenko steuerte 21 Zähler bei, während Annika Schwarz mit 12 Punkten ebenfalls zweistellig scorte.
Ein Ergebnis, das zwar deutlich ausfiel, aber den couragierten Auftritt der Kurpfalz Damen nicht schmälert: Die Mannschaft bewies, dass sie auch gegen ein Top-Team lange mithalten kann.
„Wir haben versucht, lange im Spiel zu bleiben, hatten dann aber keine klaren Würfe mehr und überhastete Abschlüsse. Leider konnten wir auch nicht mehr so stark rebounden, was Jena in die Karten gespielt hat. Dennoch haben wir ein gutes Spiel gemacht, das meiner Meinung nach im Ergebnis am Ende zu hoch ausfiel“ analysierte Headcoach Herb nach dem Spiel.