Der dritte Sieg im siebten Spiel war ein äußerst hart umkämpfter. Trainer Michael Herb zeigte sich trotz der erschwerten Bedingungen zufrieden mit den 2 Punkten auf dem Konto. Bereits vor dem Spiel mussten die Leimenerinnen auf die verletzte Spielerin Neele Steinort verzichten, zudem fiel auch Kapitänin Shanine Matz krankheitsbedingt aus. Mit nur neun Spielerinnen gingen sie in die Partie.
Beide Teams starteten gut, wobei die Gastgeberinnen nach den ersten 10 Minuten einen leichten Vorsprung herausarbeiteten. Im zweiten Viertel zeigten die Kurpfalz Damen mehr Aggressivität, was sich in einer 9-Punkte-Führung zur Halbzeit (43:34) niederschlug.
Im dritten Viertel entwickelte sich ein spannendes Hin und Her. Doch Anneke Schlüter (Topscorerin der Partie) übernahm die Verantwortung und markierte 15 ihrer insgesamt 28 Punkte im dritten Viertel, wodurch sie ihr Team wieder nahe heranbrachte. Mit einem knappen 59:57 gingen die Kurpfalz Damen in die letzten 10 Minuten.
In der Schlussphase übernahmen Nataliia Babii und Valentina Pepic die Offensiv-Regie, während Mallory Brodnik sich die Rebounds sicherte – dazu mit 12 Punkten und 10 Reb ein Double Double auflegte – und Jannina Dzubba das Tempo des Spiels bestimmte. In der 35. Spielminute kassierte Nataliia Babii ihr fünftes Foul und musste vom Spielfeld. Doch nach diesem fünften Foul war ein echter Ruck im Team zu spüren. Trotz der Herausforderungen (fast 50 Fouls und 60 Freiwürfe) fand das Team einen Rhythmus und baute den Vorsprung auf 16 Punkte aus (83:67). Zwar wurde dieser durch einige leichte Ballverluste in den letzten Minuten noch verringert, doch der verdiente 87:76-Sieg ging am Ende an die KuSG Leimen.