Im ersten Playdown-Duell traf die KuSG Leimen auswärts auf BBU 01 und setzte dabei ein ertses Ausrufezeichen. Trotz des Fehlens von Shanine Matz und Alexandra Kujat sowie einer angeschlagenen Nataliia Babii erwischte Leimen einen guten Start in die Partie. Vor allem Mallory Brodnik sorgte mit schnellen sieben Punkten früh für die Führung.
Im weiteren Verlauf fand auch Ulm besser ins Spiel, tat sich jedoch weiterhin schwer, zu guten Abschlüssen zu kommen. Die KuSG nutzte dies konsequent aus, setzte sich ab und ging mit einer 16:8-Führung in das zweite Viertel. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch dort: Leimen blieb spielbestimmend und baute den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 29:16 aus.
Nach dem Seitenwechsel knüpften die Kurpfalz Damen nahtlos an die starke Leistung an und zog zwischenzeitlich auf 20 Punkte davon. Das Team überzeugte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der jede Spielerin ihren Beitrag leistete. Besonders Mallory Brodnik (21 Punkte und 13 Rebounds) und Karlotta Sprinckstub (11 Punkte, 4 Rebounds) hatten einen sehr guten Abend. Brodnik glänzte zudem einen Double-Double sowie als Topscorerin der Partie. Auf Seiten von Ulm waren es Sandrin Renner und Sophie Ouedraogo die ihre Farben teilweise im Spiel hielten.
Beim Stand von 49:29 schien die Begegnung bereits entschieden, doch Ulm zeigte Moral und kämpfte sich mit viel Physis noch einmal zurück. Näher als neun Punkte kamen die Gäste jedoch nicht heran. In der Schlussphase legte Leimen erneut zu und konnte den Vorsprung für das Rückspiel auf 15 Punkte ausbauen.
Stimme zum Spiel: „Wir haben gut begonnen und waren von Anfang an besser im Spiel. In einer Phase hatten wir wieder unseren Schlendrian drin, konnten dann aber rechtzeitig zurück in unseren Rhythmus finden“ sagte Headcoach Michael Herb.
Mallory Brodnik:“ Wir haben toll als Team gespielt und sind gut in die Playdowns gestartet. Meine 21 Punkte haben geholfen, aber noch wichtiger war, dass wir in einem schwierigen Moment als Team zusammengehalten haben“.