Das letzte Hauptrundenspiel führte das Team aus Leimen zum Südmeister nach Bad Homburg. Die Vorzeichen standen dabei alles andere als günstig, da wichtige Spielerinnen wie Nataliia Babii und Carolin Schmidt fehlten und Shaine Matz nach ihrer Verletzung noch geschont wurde. Trotzdem begann die Partie vielversprechend: Nach sechs Minuten führte die KuSG Leimen mit 5:2 und zeigte zunächst eine konzentrierte Leistung.
Im zweiten Viertel drehte sich das Spiel jedoch deutlich zugunsten des Meisters. Vor allem MVP Isabel Gregor und Elsa Bierina, die mit 26 Punkten zur Topscorerin avancierte, zeigten ihre Klasse. Leimen fand zunehmend schwer Lösungen gegen die aggressive Verteidigung der Gastgeberinnen, wodurch nur noch schwierige Würfe möglich waren. Überraschend blieb die geringe Zahl an Foulpfiffen – lediglich neun im gesamten Spiel gegen Bad Homburg– und nur zwei zugesprochene Freiwürfe an Leimen. „Das ein oder andere Foul mehr auf der Anzeigetafel hätte zwar nichts am Ergebnis geändert, aber wir hätten etwas mehr Ruhe in unseren Ablauf bekommen“, analysierte Trainer Michael Herb nach der Partie.
Bad Homburg zeigte eindrucksvoll, warum das Team zu Recht an der Tabellenspitze steht. Die hohe Endniederlage von 89:33 fiel letztlich deutlicher aus, als Leimen sich das ausgerechnet hatte. „Das hat zum einen mit den Ausfällen zu tun und zum anderen mit der Abstimmung auf dem Feld. 25 Offensivrebounds sind einfach zu viel und machen das Spiel nicht einfacher“, so Michael Herb weiter.
Nun richtet sich der Blick nach vorn: In der Vorbereitung auf die Playdowns wartet in der ersten Runde die Mannschaft von BBU 01 (Ulm). Das Hinspiel findet am kommenden Samstag um 18:30 Uhr in Ulm statt.